Erzähl doch mal
für alle, die man zu selten sieht.

Ein paar Fragen per E‑Mail. Aus den Antworten wird ein Brief für alle.

Alle paar Wochen. Damit ihr wieder wisst, was bei den anderen los ist.

Jeder antwortet, wann er Zeit hat: ein Satz, ein Foto, eine Sprachnachricht. Der Brief kommt an einem festen Tag, für alle gleichzeitig. Und beim nächsten Telefonat fangt ihr nicht bei null an.

30 Tage kostenlos. Danach 5 € im Monat für eure ganze Gruppe. Karte erst am Ende.

wie das geht

Drei Schritte. Dann seid ihr dabei.

Nichts zu installieren. Kein soziales Netzwerk. Ein E-Mail-Rhythmus, der in ein volles Leben passt.

01

Gruppe gründen

Lad die Menschen ein, von denen du hören willst — Eltern, Geschwister, alte Freunde, die WG, in der ihr alle nicht mehr wohnt. Fünf Leute sind im Preis drin, jede weitere kostet 1 € im Monat.

02

Antworten in eurem Tempo

Alle paar Wochen kommen drei bis fünf Fragen per E-Mail. Keine Diskussionsfragen, sondern persönliche: was schwerer war als gedacht, wen du vermisst hast. Antworte mit Text, Foto oder Sprachmemo. Ein Satz reicht. Eine Frage auslassen ist okay.

03

Am Stichtag kommt ein Brief

An einem festen Tag werden alle Antworten zu einem ruhigen Brief gebündelt. Nichts piepst. Nichts pusht. Genau das ist der Punkt.

so sieht ein Brief aus

So sieht ein Brief aus, wenn er ankommt.

Die Familie M. ist ausgedacht. Die Frage ist echt, sie steht so im Fragenpool. Drei Antworten, so wie sie im Postfach landen.

Brief Nr. 03
Familie M. · sonntags verschickt
03 Erzähl
doch mal

Was war diese Woche schwerer als gedacht – und was leichter?

Bea · Hamburg, am Samstag

Schwerer: die Waschmaschine, drei Stockwerke, kein Aufzug. Leichter: der Abschied von der alten Wohnung. Ich dachte, ich heule beim Schlüsselabgeben. Hab ich nicht. Dafür abends auf dem Boden der neuen Küche, zwischen Kartons, weil noch kein Stuhl da war.

Jonas · Köln, unterwegs

Schwerer: zwei Wochen ohne Auto, die Werkstatt wartet auf ein Teil. Leichter: mit dem Rad zur Arbeit. Ich will das Auto gar nicht mehr so dringend zurück.

▶ Sprachnachricht · 0:08

Klara · Berlin

Schwerer: Schuhe zubinden. Der Bauch ist im sechsten Monat plötzlich im Weg. Leichter: den Sitzplatz annehmen, wenn ihn mir in der Bahn jemand anbietet. Ich nehme ihn jetzt.

„Erzähl doch mal, wie war das mit dem Umzug?"

Dass Bea umgezogen ist, wusste die Familie. Die Waschmaschine, die drei Stockwerke, der Abend auf dem Küchenboden: das kam erst mit dem Brief. Und das nächste Telefonat fängt genau da an.

was reinkommt

Was in so einem Brief landet.

Die Fotos sind echt, von Richard, aus der Zeit vor Erzähl doch mal. Drei davon tauchen im Beispiel-Brief wieder auf. In einer echten Gruppe sieht so etwas niemand von außen.

Dackel im Biergarten
Biergarten-Dackel. Stammgast wie Schnitzel.
Sonnenuntergang über Stockholm
Stockholm. Der letzte Mai-Sonnenuntergang.
Wildwasser-Kajak auf der Soča
Soča in Slowenien — Helm sitzt, Grinsen auch.
Zwei Steinköpfe bei Finnhamn
Auf dem Schiff zurück — zwei Steinköpfe, keine Erklärung.
Marathon am Traunsee bei Sonnenaufgang
Traunsee-Halbmarathon. Vor dem Sonnenaufgang, vor dem Schmerz.
Feuerwerk über dem See in Interlaken
Feuerwerk vom Bootssteg in Interlaken.
was es nicht ist

Was es nie wird.

Eine kurze Liste. Keine Vorlieben, sondern Grenzen.

Kein soziales Netzwerk.

Keine Follower, keine öffentlichen Profile, kein Feed zum Scrollen.

Eure Briefe trainieren keine KI.

Wir transkribieren Sprachnachrichten in Text — das ist die einzige KI im Spiel, und sie sieht euren Inhalt nie zweimal.

Nichts piept von allein.

Die E-Mail erinnert dich. Eine Push-Nachricht gibt es nur, wenn du sie selbst einschaltest.

Keine Streaks, keine Likes, keine Punktestände.

Nichts, das du aufrechterhalten musst. Nichts, mit dem du dich vergleichen kannst.

Keine Werbung. Keine Sponsored Questions.

Das einzige Geld im System kommt von der Person, die die Gruppe bezahlt.

Gehostet in Deutschland.

Server in Deutschland. Alle Dienstleister sitzen in der EU. Eure Briefe verlassen die EU nicht.

was es kostet

Fünf Euro im Monat. Für die ganze Gruppe.

Eine Person richtet die Gruppe ein und zahlt. Alle anderen zahlen nichts.

30 Tage kostenlos zuerst
€5

im Monat, für die ganze Gruppe

  • Eine Person zahlt, fünf sind im Preis drin
  • 30 Tage kostenlos testen, keine Karte zum Start
  • Jederzeit kündbar, in zwei Klicks
  • Jede weitere Person: 1 € im Monat
Gruppe gründen →

Oder ein Jahr auf einmal: 50 €, also zwei Monate geschenkt.

Richard, Gründer
wer das hier macht

Hallo, ich bin Richard.

Ich wohne in München, meine Familie in Krefeld, 600 Kilometer entfernt. Alle paar Monate ein Wochenende zusammen. Dazwischen Sprachnachrichten, die auf beiden Seiten liegen bleiben.

Man will Teil vom Leben der anderen bleiben, und im Alltag geht genau das unter. Irgendwann weiß man nicht mal mehr, was man fragen soll. Vor ein paar Monaten habe ich das hier für uns gebaut. In unserer Gruppe sind meine Mutter, meine zwei Schwestern, mein Vater und meine Freundin. Mein Vater liest gern mit und antwortet fast nie. Auch das geht.

Was mich überrascht hat: Meine Freundin und ich wohnen zusammen und reden viel. Trotzdem stand in ihren Antworten immer wieder etwas, das ich nicht kannte. Ein Gedanke aus der Kindheit, oder warum sie eine Sache so macht und nicht anders. Beim Abendessen ging es dann genau da weiter. Mit meinen Schwestern und meiner Mutter war es dasselbe.

Darum sind die Fragen so, wie sie sind: keine Diskussionsfragen, sondern persönliche. Wer antwortet, hat sich ein paar Minuten Zeit genommen, über die eigene Woche nachzudenken. Das merkt man beim Lesen. Und man lernt die anderen ein Stück besser kennen, auch die, mit denen man jeden Tag zu tun hat.

Jetzt darf deine Gruppe das auch haben: die Familie, die alten Freunde, die WG von früher. Wenn was kaputt ist oder fehlt, sag mir Bescheid:

Also. Erzählt euch was.

Zwei Minuten Einrichtung. Der erste Brief geht ein bis zwei Wochen später raus.

Gruppe gründen →

30 Tage kostenlos. Danach 5 €/Monat. Jederzeit kündbar.